Spritzbeton

Spritzbeton:
Beton wird in einem geschlossenen druckfesten Schlauch und / oder Rohrleitung zur Einbaustelle gefördert, dort aufgespritzt und dabei verdichtet.

Die Auftragfläche muss sauber, fest und rauh sein; nur dann ist eine gute Haftung des aufgespritzten Betons an ihr zu erwarten.

Spritzbeton wird häufig für erste Sicherungsmaßnahmen im Tunnel- und Stollenbau eingesetzt.

Verfahren:

Trockenspritzverfahren:

Ein Trockengemisch aus Zement und ofentrockenen Zuschlagstoffen wird von der Spritzmaschine mit Druckluft zur Spritzdüse gefördert. Das Trockenmischgut wird in der Spritzdüse mit Anmachwasser gemischt und über die Düse mit hoher Geschwindigkeit (> 20 m/s) auf den Untergrund aufgebracht.

Nassspritzverfahren:

Das fertige Betongemisch wird der Förderleitung zugeführt und entweder in einem Druckluftstrom oder mit Pumpen zur Spritzdüse gefördert.

In der Betoninstandsetzung kommt generell ein Werktrockenmörtel zur Anwendung. Der Werktrockenmörtel wird im Zwangsmischer gemischt und fällt in den Vorratsbehälter der Nassspritzmaschine. Die Förderschnecke drückt eine dichte Mörtelsäule durch die Förderleitung (Dichtstromförderung) bis zur Spritzdüse. Hier wird die Mörtelsäule durch die Treibluft so zerrissen, dass ein beschleunigter feiner Mörtelstrahl entsteht.

Vorteile:

Nachteile:

  • hoher Reinigungsaufwand

  • geringe Staubentwicklung

  • keine längere Unterbrechungen möglich

  • kontinuierliche Förderung

 

 

 

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